Max und Moritz

und andere Katastrophen

Ein Geisterspiel vom Zimmertheater fahrenheit

Thomas Ney liest die berühmtesten Gedichte von Wilhelm Busch und ein paar nicht so bekannte. Durch eine spezielle Kameratechnik kommt der Hörer gleichzeitig in den Genuss der berühmten Bilder.

Wilhelm Busch war ein ernster und verschlossener Mensch, der viele Jahre seines Lebens zurückgezogen in der Provinz lebte. Seinen Bildergeschichten maß er selbst wenig Wert bei und bezeichnete sie als „Schosen“. Er betrachtete sie zu Beginn nur als Broterwerb, mit dem er nach einem abgebrochenen Kunststudium und jahrelanger finanzieller Abhängigkeit von den Eltern seine drückende wirtschaftliche Situation aufbessern konnte. Sein Versuch, sich als ernsthafter Maler zu etablieren, scheiterte an seinen eigenen Maßstäben. Dass seine künstlerischen Hoffnungen enttäuscht wurden und er übersteigerte Erwartungen an sich selbst zurücknehmen musste, sublimierte er mit Humor. Dies spiegelt sich sowohl in seinen Bildergeschichten als auch in seinem literarischen Werk wider.

Freitag 16.10. um 19.30 Uhr
Wo: Homepage des Zimmertheater fahrenheit

Info und Tickets bekommen Sie hier: Klick!

Veröffentlicht von Thomas Ney

Thomas Ney ist Schauspieler und lebt in Lüneburg.